Affront mit Ansage bei Bachmann-Preis„Es ist nicht mein Job, einer Jury zuzuhören“

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„,Ich werde halt meinen Text lesen und dann aufstehen und gehen“, sagt Slata Roschal. Sie wird bei der 50. Ausgabe des Bachmann-Wettbewerbs lesen.
„,Ich werde halt meinen Text lesen und dann aufstehen und gehen“, sagt Slata Roschal. Sie wird bei der 50. Ausgabe des Bachmann-Wettbewerbs lesen. Ksenia Laevskaia

Nur wenige Autoren kritisieren den Literaturbetrieb so offen wie die Münchner Schriftstellerin Slata Roschal. Warum sie trotzdem am Bachmann-Preis in Klagenfurt teilnimmt.

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Sie hat noch nie zugesehen, wenn sich bei der TV-Live-Übertragung des Lese-Marathons aus Klagenfurt die Kritiker im Beisein der Autoren über deren Texte hermachen. Überhaupt hält die Münchner Schriftstellerin und Lyrikerin Slata Roschal nicht viel von Literatur-Wettbewerben. Dabei hat sie schon etliche gewonnen, stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Jetzt also wird die Autorin mit russisch-jüdischen Wurzeln selbst bei diesem bedeutendsten und reichweitenstärksten Preislesen mitmachen.

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