Ausstellung Wunden und Narben

(Foto: privat)

"Die erste Wunde" - eine Werkschau in der Färberei

Der Bauchnabel ist die erste Narbe unseres Lebens. Er erinnert an die Abtrennung des Kindes von der Mutter. Das Schließen dieser Wunde markiert seinen Weg als autonomes Wesen. Mit der Ausstellung "Die erste Narbe" präsentieren Lumi Mihailicenco, Olga Golos und Violetta Abate eine Auswahl von Bildern und Objekten zu einem Motiv, das seit jeher die Kunst fasziniert hat. Seien es die Stigmata in Kreuz- und Heiligen-Darstellungen oder aber Joseph Beuys' antimoderner Aufruf "Zeige Deine Wunde". Die Schau in der Färberei, Claude-Lorrain-Straße 25 (Rückgebäude) wird an diesem Donnerstag, 6. Juni, 19 Uhr, eröffnet und dauert bis zum 16. Juni. Luminita Mihailicenco (Werk unten), Jahrgang 1978, stammt aus Moldawien, sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Auch Olga Golos (Werk links) hat dort mit Diplom abgeschlossen, sie wurde 1987 in Krasnoyarsk, Russland, geboren, und lebt und arbeitet heute in München. Ebenso wie Violetta Abate (Werk oben), Jahrgang, 1987 die aus Wolgograd, Russland, stammt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 16 bis 20 Uhr, Samstag/Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.