Ausstellung über Bernd Eichinger:Eine Welt voller Kino

Er war der wohl einflussreichste deutsche Filmproduzent, nun widmet sich eine Ausstellung in München dem 2011 verstorbenen Bernd Eichinger - und seinem filmreifen Leben. Die Bilder.

Von Philipp Crone

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Ausstellung 'Bernd Eichinger - ...Alles Kino' in München

Quelle: Inga Kjer/dpa

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Er war der wohl einflussreichste deutsche Filmproduzent, nun widmet sich eine Ausstellung in München dem 2011 verstorbenen Bernd Eichinger - und seinem filmreifen Leben. Die Bilder.

"Alles Kino" ist in zweierlei Hinsicht ein passender Titel für eine Ausstellung über Bernd Eichinger. Zum einen natürlich, weil der 2011 gestorbene Filmproduzent für das Kino gelebt hat, wie seine Witwe Katja Eichinger (im Bild) in ihrer Biografie "BE" beschreibt.

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Quelle: Karin Rocholl

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Zum anderen aber ist das Leben des erfolgreichsten deutschen Produzenten der vergangenen Jahrzehnte auch selbst filmreif, voller Erfolge, Kämpfe und Niederlagen.

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Quelle: Karin Rocholl

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Sein Heimat-Unternehmen Constantin-Film hat Eichinger bereits 2012 mit einer filmischen Hommage "Der Bernd" bedacht, in der sich seine Weggefährten mit viel Bewunderung und ein wenig Frotzelei von ihrem kreativen Anführer verabschiedeten.

Foto: Sichtung der Special Effects-Aufnahmen zu "Die unendliche Geschichte"

Ausstellung 'Bernd Eichinger - ...Alles Kino' in München

Quelle: dpa

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Die Ausstellung "Bernd Eichinger... Alles Kino", die von diesem Dienstag an in der Bayerischen Versicherungskammer kostenfrei zu sehen ist, zeigt nun einen Mann, der ohne Handy und Computer lebte und seine Ideen auf unzählige Zettel schrieb.

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Quelle: SZ

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Einen, der beim Lesen von Prinz-Eisenherz-Comics heulen konnte, der zunächst als Schüler in Neuburg an der Donau Klassensprecher war, später in einem katholischen Internat beinahe verzweifelt wäre und der 1969 nach dem Abitur in München mit 20 an der kurz zuvor gegründeten Hochschule für Fernsehen und Film zu studieren begann.

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Quelle: Jürgen Olczyk

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Eichinger wurde 1979 Teilhaber der Münchner Constantin-Film und produzierte von 1974 bis 2011 mehr als hundert Filme, darunter "Der Name der Rose", "Das Parfum" (im Bild), "Die unendliche Geschichte" oder Oscar-nominierte wie "Der Untergang" und "Der Baader Meinhof Komplex".

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Quelle: SZ

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1990 ging Eichinger für vier Jahre nach Hollywood, war dort aber unglücklich und fühlte sich als ein Niemand. Ganz anders als in der Schwabinger Künstlerszene, die Helmut Dietl in "Rossini" beschrieben hat. Ein Buch, ein Film - nun versucht eine Ausstellung, das Phänomen Bernd Eichinger zu erklären.

"Bernd Eichinger... Alles Kino", Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern, Maximilianstraße 53, 80538 München, die Ausstellung läuft bis 2. Februar 2014. Öffnungszeiten: täglich 9 bis 19 Uhr, Feiertags geschlossen. Eintritt frei. Mehr Infos unter: www.versicherungskammer-bayern.de

© SZ vom 29.10.2013/afis
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