Das Jesuskind in Windeln in der Futterkrippe. Darum herum stehen Josef und Maria, Ochs und Esel. Mehrere Hirten, die drei Könige und ein Engel gehören ebenfalls zum Bild, das viele beim Thema „Weihnachtskrippe“ im Kopf haben. Aber wie sieht es bei der Passions-, der Fasten- oder Osterkrippe aus? Da haben wohl nur wenige eine Vorstellung im Kopf. Dabei waren Passionskrippen in Bayern mal weitverbreitet. Im 18. und 19. Jahrhundert war ihre große Zeit. Und wie auch Weihnachtskrippen hatten sie vor allem die Funktion, biblische Geschichte sinnlich erfahrbar zu machen. Heute ist die im Mittelalter entstandene Tradition nahezu vergessen. In Münchner Kirchen wie St. Anton, der Bürgersaalkirche oder St. Ursula kann man an Ostern aber immer noch Krippen sehen.
Ausstellung in MünchenKrippen erzählen die Passionsgeschichte
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Die Ausstellung „Von der Passion zur Auferstehung“ der Münchner Krippenfreunde lässt die vielerorts vergessene Tradition der Osterkrippen neu aufleben.
Von Jürgen Moises
