Ausstellung:Wenn Bücher verboten werden

Ausstellung: Dass eine Ausstellung über Zensur auf Salman Rushdie verweist, versteht sich von selbst. Hier der Schriftsteller jüngst bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in Frankfurt.

Dass eine Ausstellung über Zensur auf Salman Rushdie verweist, versteht sich von selbst. Hier der Schriftsteller jüngst bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in Frankfurt.

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Was eint Werke von Frank Wedekind, Margaret Atwood und Salman Rushdie? Eine Ausstellung im Literaturhaus führt vor, wie unliebsame Werke von Staats- oder Religionswächtern weltweit zensiert und zerstört wurden - bis heute.

Von Antje Weber

Die Aufgabe eines Dichters? "Das Unnennbare zu benennen, Betrug aufzudecken, Stellung zu beziehen, Auseinandersetzungen in Gang zu bringen, die Welt zu gestalten und sie am Einschlafen zu hindern", schreibt Salman Rushdie. "Und wenn aus den Wunden, die seine Verse reißen, Ströme von Blut fließen, so werden sie ihn nähren."

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