Richtig hoch hinaus geht es, wenn man München einmal verlässt. Zum Beispiel in Richtung Garmisch. Denn dort wartet in den Alpen ein stählerner Steg, den nur Schwindelfreie besteigen sollten: Das "Alpspix". Knapp oberhalb der Bergstation der Alpspitzbahn schwebt das X in den Bergen. Zwei je 25 Meter lange gekreuzte Stahlträger bieten einen einmaligen Ausblick auf die Zugspitze (deren Erstbesteigung sich übrigens dieses Jahr zum 200. Mal jährt), die Waxensteine, die Alpspitz-Nordwand und nach unten ins Höllental. Dank der Seilbahn ist die Aussichtsplattform für jedermann zu erreichen. Wer danach noch nicht genug vom Bergpanorama hat, kann zu leichten bis schweren Bergwanderungen in der Umgebung aufbrechen, wie dem Gipfel-Erlebnisweg rund um den Osterfelderkopf. Etwas weniger wild als bei diesem Alpenabenteuer geht es in Donaustauf nahe Regensburg zu. Hier thront die mächtige Walhalla über der Stadt, ein klassizistischer Bau, entstanden im Auftrag des bayerischen Königs Ludwigs I. Nach dem Aufstieg (rund 20 Minuten Fußweg über 358 Stufen) lässt es sich auf den Stufen des Säulentempels wunderbar picknicken, oder man besichtigt ihn von innen.
Alpspix , Zugspitzbahn, Olympiastraße 27, Garmisch-Partenkirchen, t 08821/79 70, www.zugspitze.de; Walhalla , Mo.-So- 9-18 Uhr, Walhallastraße 48, Donaustauf, t 09403/96 16 80
