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Aubing:Supermarkt vonnöten

Die Rathaus-SPD fordert, "in jedem Fall" einen Supermarkt im Aubinger Ortskern zu erhalten - auch nach der angekündigten Schließung der Rewe-Filiale an der Ubostraße zum 30. April. "Wenn sich kein kommerzieller Anbieter findet, soll ein soziales Projekt die Aufgabe übernehmen", heißt es in dem Antrag. Gerade für Senioren und Aubinger ohne eigenes Auto seien alternative Supermärkte nicht oder nur schwer zu erreichen, besonders für Bewohner der Heimag-Siedlung, begründen die Sozialdemokraten ihr Anliegen. Nach fast 40 Jahren wird der Supermarkt an der Ubostraße in etwa zwei Monaten schließen. Nicht etwa, weil die Kunden kein Interesse mehr gehabt hätten, sagte Unternehmenssprecherin Ursula Egger Ende Januar. Sondern weil nach einer dringend notwendigen Sanierung der Energie- und Technikanlagen der Betrieb dort nicht mehr wirtschaftlich möglich gewesen sei. Egger hatte zudem betont, dass sich Rewe nicht aus Aubing zurückziehen wolle. "Im Gegenteil, wir haben größtes Interesse daran, eine Alternativimmobilie zu finden."

© SZ vom 29.02.2020 / kors
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