Österreichischer Volksmusik-Punk in der Milla„Attwenger“ rechnen in München mit dem Vergessen ab

Lesezeit: 2 Min.

München ist für die österreichische Band ein zweites Zuhause geworden. Hier sitzt ihre Plattenfirma Trikont, hier werden sie bei ihren Konzerten begeistert empfangen.
München ist für die österreichische Band ein zweites Zuhause geworden. Hier sitzt ihre Plattenfirma Trikont, hier werden sie bei ihren Konzerten begeistert empfangen.
Helmut Wimmer

Scharfe Texte, rückkoppelnde Knopfharmonika, ausverkauftes Haus: „Attwenger“ liefern in der Milla in München nicht nur ein Konzert – sondern eine politische Ansage.

Kritik von Dirk Wagner

SZ bei Google bevorzugen

„I hob ma dacht, es is scho alles entnazifiziert“, singt Markus Binder, Schlagzeuger des österreichischen Duos Attwenger in der ausverkauften Milla in München. Vor Jahrzehnten schon, direkt also, nachdem Nationalsozialisten und Faschisten ganz Europa in Schutt und Asche gelegt hatten, hätte solche Entnazifizierung passieren sollen. Aber die Leute hätte das nicht interessiert, singt Binder weiter, denn „so wias ausschaut, is ja des bis heite ned passiert“.

Zur SZ-Startseite

Ennio stellt sein neues Album im Zenith vor
:Selbstbehauptung im Haifischbecken

Der Münchner Ennio verwandelt mit einer großartig besetzten Band das Zenith trotz seiner Größe in einen intimen Partykeller. Und erklärt seinen Fans ganz offen, was ihm an der Vermarktung von Popmusik nicht passt.

SZ PlusKritik von Dirk Wagner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: