Alternative Therapieform„Der Atem ist wie ein scheues Reh“

Lesezeit: 6 Min.

Atemtherapeutin Christine Meyne.
Atemtherapeutin Christine Meyne. Florian Peljak

Christine Meyne hat lange als Journalistin gearbeitet. Als sie zunehmend unter Migräne litt, fand sie Hilfe in der Atemtherapie und hat ihr Leben grundlegend verändert. Jetzt schenkt sie selbst kranken Menschen Momente der Ruhe.

Von Sabine Buchwald

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Als es ihr zu viel wurde, kamen die Schmerzen. Der Kopf. Ein Weh, das sie umdenken ließ. So erzählt es Christine Meyne. In dieser Zeit war sie alleinerziehende Mutter und arbeitete als Radiojournalistin, als „feste Freie“. Nein zu sagen ging damals gar nicht, sagt sie. Sie lud sich zu viel auf, fühlte sich unter Druck, hatte ständig mehr Ideen, als sie umsetzen konnte. Meyne litt an ihrer journalistischen Leidenschaft, und ihr Körper reagierte auf das hohe Stresslevel: mit Migräne. Christine Meyne suchte Hilfe und fand sie im „Atemhaus“ bei Herta Richter. Die Empfehlung einer Freundin, die ihr Leben veränderte.

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