ARD-Musikwettbewerb„Man muss gar nicht unbedingt Erster werden“

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Ihre eigene Karriere begann mit einem Wettbewerbsgewinn: Pianistin Anna Vinnitskaya gehört zur Jury beim ARD-Musikwettbewerb in München.
Ihre eigene Karriere begann mit einem Wettbewerbsgewinn: Pianistin Anna Vinnitskaya gehört zur Jury beim ARD-Musikwettbewerb in München. (Foto: Marco Borggreve)

Die Pianistin Anna Vinnitskaya hat in den kommenden Wochen viel um die Ohren, sie ist Jurorin beim renommierten ARD-Musikwettbewerb in München. Wem sie abraten würde teilzunehmen, und warum Perfektion gar nicht das Ziel ist.

Interview von Paul Schäufele

Wenn Anna Vinnitskaya heute junge Musikerinnen und Musiker bei Wettbewerben beobachtet, fühlt sie sich in einer ungewohnt komfortablen Position – auf der anderen Seite des Instruments. Die international gefragte Konzertpianistin und Professorin an der Hamburger Musikhochschule weiß, was es bedeutet, unter Druck zu spielen: 2007 gewann sie den Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel – ein entscheidender Schritt auf ihrem Karriereweg. Seither ist sie selbst immer wieder Jurorin, in diesem Jahr auch beim ARD-Musikwettbewerb in München. Mit der SZ spricht sie über die Chancen und Schattenseiten des Wettbewerbsbetriebs, über ihre Verantwortung als Jurymitglied und warum Perfektion nicht alles ist.

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SZ PlusVon Michael Stallknecht

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