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Architektur:Bekenntnis aus Stahl

Der Gewinner-Entwurf für den neuen Technologie-Campus bei Giesecke+Devrient stammt vom Architektenbüro 03 Architekten. Simulation: Giesecke+Devrient

Wettbewerb für Giesecke+Devrient-Neubau entschieden

Das Hochhaus-Ensemble der vier neuen Bavaria Towers prägt das Erscheinungsbild des Gebiets um den Vogelweideplatz. Nun kommt am Beginn der Autobahn A 94 ein weiterer architektonischer Akzent hinzu: Giesecke+Devrient (G+D), der weltweit tätige Konzern für Sicherheitstechnologie und Hersteller von Banknoten, plant auf dem Gelände seiner Zentrale an der Prinzregentenstraße einen Komplex mit 40 000 Quadratmetern Geschossfläche für Büros und Gewerbe.

Das Münchner Büro 03 Architekten hat mit dem Entwurf für eine zusammenhängende Gebäudegruppe mit unterschiedlicher Höhenentwicklung - der Turm im Hintergrund erreicht 60 Meter - den Wettbewerb gewonnen. Auf den weiteren Plätzen folgen Henn Architekten und Steidle Architekten (beide München) sowie das Büro Richard Meier & Partner aus Amerika. Insgesamt waren elf Architektenbüros zum Wettbewerb eingeladen worden.

Der Technologie-Campus ist für Unternehmen gedacht, die aus einem ähnlichen Geschäftsumfeld wie G+D kommen. Der neue Komplex ersetzt den Altbau aus den Sechzigerjahren, der die Keimzelle für die Entwicklung des G+D-Geländes in Bogenhausen war. Parallel zu den Neubauaktivitäten sollen die übrigen Gebäude der Zentrale umfassend renoviert werden. Das gilt als deutliches Bekenntnis von G+D zum Standort München. Stadtbaurätin Elisabeth Merk sagt, der Siegerentwurf antworte auf die Besonderheit des Übergangs von der äußeren zur inneren Stadt und bilde mit den Bavaria Towers einen Stadteingang. Das Projekt soll 2023 fertig sein.

© SZ vom 10.05.2019 / DÜ.
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