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Stechuhr:Was ist eigentlich Arbeit?

Arbeiterinnen in einer Fabrik, 1943

Eine große Uhr und viele Stempelkarten: So lief die Arbeitszeiterfassung, lange bevor es Computer oder Apps gab.

(Foto: Scherl/SZ Photo)
  • Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass alle Arbeitsgeber dokumentieren müssen, wie lange ihre Beschäftigten arbeiten.
  • Das hat natürlich auch Auswirkungen auf Münchner Unternehmen: Bei Microsoft beispielsweise gibt es keine geregelten Arbeitszeiten.
  • Bei den Stadtwerken dagegen wird alles erfasst. Hier gilt: Wer rauchen geht, muss ausstempeln.

Von Pia Ratzesberger

Ein Morgen in München. Tausende Menschen sind unterwegs, um irgendwo in dieser Stadt ihren Platz für die kommenden Stunden zu finden, an einem Schreibtisch, an einer Kasse, an einer Maschine, an einer Theke. Am Hauptbahnhof kommen sie einem aus allen Richtungen entgegen, und auch, wenn sich ihre Arbeit unterscheidet, werden viele den Tag ähnlich beginnen: Am Arbeitsplatz angekommen, werden sie einstempeln, wobei einstempeln eigentlich nicht mehr das richtige Wort ist, weil es kaum noch Papierkarten gibt und kaum noch Stechuhren.

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