„Dritte Orte“ nennt sich ein Konzept des US-amerikanischen Soziologen Ray Oldenburg: Räume, in denen Menschen in einer modernen Stadtgesellschaft zusammenfinden können, über die Grenzen von Schichten und individuellen Interessen hinweg und, im Gegensatz zu Cafés oder Restaurants, ohne Konsumzwang. Auch das Vorderhaus des Münchner Nationaltheaters soll ab 8. Mai zu einem solchen Dritten Ort werden, jedenfalls an jedem Freitag zwischen 11 und 17 Uhr.
Preview mit Serge Dorny zu den „Apollon Foyers“Flanieren und fläzen in der Staatsoper
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Künftig öffnet das Nationaltheater mit den „Apollon Foyers“ seine Prunksäle freitags auch tagsüber. Fragt sich nur, wie sich ein neuer Ort etablieren soll, auf den es draußen keinerlei Hinweise gibt.
