Anton G. Leitners Werk – Rückschau und AusblickWas vom Dichten übrigbleibt

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Findet die Selbstausbeutung ein Ende? Anton G. Leitner jongliert gerne mit Wörtern, weniger gern mit Zahlen.
Findet die Selbstausbeutung ein Ende? Anton G. Leitner jongliert gerne mit Wörtern, weniger gern mit Zahlen.
Peter Boerboom

Der Verleger und Lyriker Anton G. Leitner kündigt an, die Zeitschrift „Das Gedicht“ nicht weiter als Printausgabe stemmen zu können. Doch zuvor gibt es noch eine Gesamtschau seines eigenen Werks.

Von Sabine Reithmaier

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Eine fabelhafte Geschenkidee: Anton G. Leitner, Verleger und Poet aus Weßling, beschert sich zum 65. Geburtstag eine Werkausgabe. Unter dem Titel „Spät öffnet sich das Licht“ versammelt sie einen Großteil seiner Gedichte. Das sei ein beruhigendes Gefühl, findet Leitner. „Ich hatte immer Angst, mein lyrisches Werk würde sich in alle Himmelsrichtungen zerstreuen.“ Auch wenn die meisten seiner Verse bereits in diversen Büchern verlegt sind, sei es doch eine ganz besondere Erfahrung, die eigene Biografie anhand von Gedichten noch einmal nachzuerleben.

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