Neues bayernweites ProjektWie sich der Kunstbetrieb gegen Antisemitismus wappnen kann

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Wie lässt sich im Theater dem Antisemitismus entgegensteuern? Vielleicht mit Projekten wie der diesjährigen Purim X House of Diaspora-Inszenierung an den Münchner Kammerspielen.
Wie lässt sich im Theater dem Antisemitismus entgegensteuern? Vielleicht mit Projekten wie der diesjährigen Purim X House of Diaspora-Inszenierung an den Münchner Kammerspielen. Marco Salustro

Ein Projekt des Instituts für Neue Soziale Plastik, angedockt an den Münchner Kammerspielen, will Institutionen künftig bayernweit zum Thema Antisemitismus beraten. Wie aktuell das Problem ist, zeigt ein jüngster Zwischenfall am selben Theater. Kulturwissenschaftlerin Stella Leder ordnet ihn ein.

Interview: Anna Steinbauer

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Antisemitismus, getarnt als Freiheitskampf: Ein martialisch anmutender Mann mit nacktem Oberkörper schwingt in der einen Hand eine Palästina-Flagge, in der anderen eine Steinschleuder. Dieses Bild, das als Gewaltaufruf gegen Israel interpretiert werden kann, wurde bei einem Konzert der tunesischen Sängerin Emel Mathlouthi am vergangenen Samstagabend in den Münchner Kammerspielen als Teil einer Videosequenz gezeigt – und ging kurz darauf viral.

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Von Yvonne Poppek

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