Die Holocaust-Überlebende Chaja Polak im Münchner Literaturhaus„Man lässt einen anderen Menschen nicht leiden“

Lesezeit: 5 Min.

Plädoyer für Menschlichkeit: Iris Berben liest im Literaturhaus München Chaja Polaks Essay-Buch „Brief in der Nacht – Gedanken über Israel und Gaza“, die Autorin (rechts) lauscht.
Plädoyer für Menschlichkeit: Iris Berben liest im Literaturhaus München Chaja Polaks Essay-Buch „Brief in der Nacht – Gedanken über Israel und Gaza“, die Autorin (rechts) lauscht. (Foto: Catherina Hess / Literaturhaus)

Was lässt sich Antisemitismus und Ausgrenzung aller Art entgegensetzen? Eine „Literarische Woche“ in München brachte unter anderem die Schriftstellerin Chaja Polak und den Schauspieler Matthias Brandt auf die Bühne des Literaturhauses - und bei einem Symposium wurde klar: Alle müssen sich mehr engagieren.

Von Jutta Czeguhn und Antje Weber

Chaja Polak hebt beide Hände und führt sie mit einer sachten Geste zu ihren Schultern. Bei einem Interview oder öffentlichen Auftritt sehe sie in Gedanken stets ihre Mutter ganz nahe hinter sich stehen. „Um mich zu stützen“, sagt die 83-jährige niederländische Schriftstellerin. Und Schauspielerin Iris Berben, die am Freitagabend neben ihr auf dem Podium im ausverkauften Münchner Literaturhaus sitzt und Polaks Texte auf Deutsch liest, lächelt berührt.

Zur SZ-Startseite

Podcast „In aller Ruhe“ mit Carolin Emcke
:„Erinnerungskultureller Klimawandel“ – Jens-Christian Wagner über die Arbeit von Gedenkstätten

Wie wird die Erinnerung an die NS-Zeit lebendig gehalten? Darüber spricht Carolin Emcke in dieser Folge des Podcasts mit dem Leiter der Gedenkstätte Buchenwald.

SZ PlusPodcast von Carolin Emcke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: