
Rumstehen statt Spazierengehen: das Häuflein von Pegida umringt von Gegendemonstranten - kein Durchkommen für die Fremdenfeinde.

Ein Bündnis hatte zum Protest gegen die Rechtspopulisten aufgerufen, anschließend blockierten Hunderte Bürger die geplante Demo-Route von Pegida.

Pegida hatte vor Gericht erstritten, am 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, demonstrieren zu dürfen. Für viele Münchner eine Provokation.

Die Pegida-Anhänger sehen das natürlich anders: "Das Demonstrationsrecht gilt auch für uns", steht auf diesem Schild.

Oberbürgermeister Dieter Reiter am Odeonsplatz. Das Vorgehen von Pegida nannte er "eine unglaublich perverse Form von Provokationen" .

Dort demonstrierten 3 000 Münchnerinnen und Münchner für Toleranz und Offenheit.