Nach Angriff auf Restaurant in MünchenSteckt Iran hinter den Anschlägen gegen jüdische Einrichtungen?

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Nach dem Sprengstoffanschlag: Polizisten sichern am Freitag Spuren vor dem israelischen Restaurant Eclipse in München.
Nach dem Sprengstoffanschlag: Polizisten sichern am Freitag Spuren vor dem israelischen Restaurant Eclipse in München. Foto: Peter Kneffel/dpa

Seit Beginn der militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Teheraner Regime häufen sich verdächtige Vorfälle – auch in München. Sicherheitsexperten warnen: Es könnten Tests sein.

Von Martin Bernstein

Münchner Sicherheitsbehörden registrieren seit dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 eine Welle antisemitischer Straftaten. Auffallend ist: Mit Beginn der direkten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Iran im April vor zwei Jahren nahm die Intensität der Drohszenarien und der Attacken auch in München zu. Sicherheitsexperten halten es für denkbar, dass hinter einigen Vorfällen sogenannte „Proxies“ iranischer Geheimdienste stecken. Iran könnte mit solchen – zunächst niedrigschwelligen – Angriffen die Reaktionsfähigkeit und -bereitschaft deutscher Sicherheitsbehörden testen.

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