LinksextremismusMünchner Brandanschläge: Gibt es eine neue Spur nach einer Razzia in Berlin?

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Brennende Starkstromkabel in einer Baugrube im Münchner Osten führten im Mai 2021 dazu, dass in bis zu 30 000 Haushalten der Strom ausfiel.
Brennende Starkstromkabel in einer Baugrube im Münchner Osten führten im Mai 2021 dazu, dass in bis zu 30 000 Haushalten der Strom ausfiel. Feuerwehr München/dpa

Polizei und Verfassungsschutz haben Hinweise darauf, dass ein überregionales Netzwerk sogenannter Anarcho-Primitivisten hinter Angriffen auf die kritische Infrastruktur steckt. Warum die Ermittlungen dennoch so schwierig sind.

Von Martin Bernstein

Mehr als 50 Brandanschläge in den vergangenen neun Jahren im Großraum München, viele davon auf Einrichtungen der kritischen Infrastruktur, ein Gesamtschaden von mehr als 25 Millionen Euro. Doch trotz zweier Spezialteams der Münchner Polizei, trotz intensiver Bemühungen der Zentralstelle für die Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Münchner Generalstaatsanwaltschaft, und obwohl längst auch Verfassungsschützer in Bayern wie im Bund mit der Brandanschlagserie befasst sind, gibt es kein greifbares Ergebnis der Ermittlungen.

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