In der Mittagspause wollten Janis Marquardt und seine Kumpels Christian Feuerbacher und Peter Juras (von links) zusammen etwas essen. Am Ende waren alle drei verärgert. Nicht, weil das Essen so schlecht schmeckte, sondern weil sie so lange warten mussten. Auf die Karte, auf die Rechnung. "Wir dachten, das kann man doch ändern", sagt Marquardt. Seit Anfang des Jahres entwickeln die drei Freunde eine App, mit der man im Restaurant bestellen und bezahlen kann, ohne auf den Kellner zu warten. "Orda" heißt sie und läuft schon im "Vorhölzer", dem Café auf dem Dach der TU, und im Thailänder "Kaimug". Bis Ende des Jahres sollen noch sechs weitere Restaurants dazu kommen. Und bis 2025 soll Orda auf der ganzen Welt benutzt werden. Große Ziele, an denen sie im Ruffinihaus weiter arbeiten wollen. Denkbar sei, dass man mit der App auch Gerichte bewerten kann, Bilder hochladen und sich einen Platz im Restaurant reservieren, sagt Marquardt. "Wir brauchen jetzt vor allem Austausch mit anderen Start-ups."

Bild: Alessandra Schellnegger 12. Oktober 2017, 13:172017-10-12 13:17:42 © SZ.de/ebri