„Alphaville“ spielt auf dem Tollwood:„Eigentlich war ich mein Leben lang eher ein Hippie“

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"Jetzt mit 70 fühle ich mich zum ersten Mal alt", sagt Marian Gold. (Foto: Helen Sobiralski)

Warum sich "Forever Young"-Sänger Marian Gold mit 70 nun doch alt fühlt. Und warum das Symphonic-Projekt den Popstar der Achtziger zurück in die Kindheit bringt.

Von Michael Zirnstein

Auf den ersten Blick ist es das widersprüchlichste Konzert auf Tollwood in diesem Sommer: Alphaville. Was hat auf einem die Welt verbessern wollenden Kulturfestival ein Popper zu suchen, der schon einmal gesagt hat: „Wenn man Politik machen will, hört man auf, Kunst zu machen.“ Und wie stimmig ist das, dass eben dieser Marian Gold, gerade 70 Jahre alt geworden, immer noch die naivste aller Jugendhymnen singt: „Forever Young“, und das jetzt altersgemäß mit dem Stützstrumpf eines Orchesters?

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