bedeckt München 17°
vgwortpixel

Allach/Untermenzing:Noch in der Probezeit

52 Dialog-Displays für Thüringer Städte und Komunen

Fröhliche und traurige Smileys zeigen Autofahrern an, ob sie das Tempolimit einhalten.

(Foto: Marc Tirl/dpa)

Stadt will Versuch mit Dialog-Displays zur Tempokontrolle vorerst nicht ausweiten

Zwischen der Elly-Staegmeyr-Straße und der Bahnunterführung an der Allacher Straße wird die Stadt vorerst keine dauerhaften Geschwindigkeitsanzeigetafeln aufstellen lassen. Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) begründet das zum einen mit der Gleichbehandlung aller Bezirksausschüsse, zum anderen mit dem derzeitigen Verfahren.

Demnach seien seit September 2018 zehn Dialog-Displays innerhalb von zwei Jahren an wechselnden Standorten im Stadtgebiet im Einsatz, heißt es in einem Schreiben an den Allach-Untermenzinger Bezirksausschuss (BA), der den Wunsch eines Bürgers als Antrag weitergeleitet hatte. Die Standorte hätten die Bezirksausschüsse dem KVR vorgeschlagen, erläutert die Behörde weiter. In jedem Stadtbezirk seien die Geräte zweimal für jeweils acht Wochen aufgestellt worden. In Allach-Untermenzing waren sie an der Eversbuschstraße/Höhe Pfarrer-Grimm-Straße und im Folgejahr an der Eversbuschstraße in Höhe der Grundschule positioniert.

Zusätzliche Geräte stehen laut KVR nicht zur Verfügung, sodass keine neuen Standorte innerhalb der Versuchsphase, die voraussichtlich im Juli 2020 ende, abgedeckt werden könnten. Nach Auswertung der zwei Jahre werde man dem Stadtrat einen Vorschlag für den künftigen Einsatz der Dialog-Displays unterbreiten.

Während dieser Versuchsphase seien einige Anfragen von Bürgern sowie Bezirksausschüssen eingegangen, die ebenfalls zusätzliche Dialog-Displays anregten. Auch diesen Wünschen habe man leider nicht nachkommen können. Sollte der Stadtrat zu einem positiven Urteil kommen, sei ein künftiger Einsatz der Geräte an der Allacher Straße aber nicht ausgeschlossen.

Die Lokalpolitiker hatten sich von den Dialog-Displays dort eine Erhöhung der Verkehrssicherheit versprochen, gerade auch für die Schüler, und mehr Lärmschutz für die Anwohner. Denn eine erzieherische Wirkung sei auf jeden Fall vorhanden, sagte die CSU-Stadträtin und BA-Vorsitzende Heike Kainz seinerzeit.

© SZ vom 07.04.2020 / anna

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite