Allach/Untermenzing Maria Szymanowskas unschätzbares Talent

Sie soll Goethe zu Tränen gerührt haben, er schwärmte von ihrer "anmutigen Gegenwart" und ihrem "unschätzbaren Talent". Sie gilt als Vorläuferin von Frédéric Chopin - und dennoch kennen heute nur wenige ihren Namen: Maria Szymanowska. Beim Goethe-Abend "Späte Liebe" an diesem Samstag, 11. Mai, im Theatersaal Hans-Sieber-Haus, Manzostraße 105, steht die polnische Komponistin ausnahmsweise im Mittelpunkt. Geboren 1789 in Warschau, war sie für ihre Zeit eine moderne Frau; geschieden, Mutter von drei Kindern und Profipianistin, deren Konzerttourneen durch ganz Europa führten. Beim Abend im Hans-Sieber-Haus liest der Schauspieler Dieter Gilde aus Texten der Künstlerin, Maria Roters wird Szymanowksas Werke am Piano interpretieren. Beginn ist um 19.30 Uhr. Es ist die letzte Veranstaltung der Reihe "Bühne 23" vor der Sommerpause. Der Eintritt kostet 15 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse oder unter buehne23@gmx.de.