bedeckt München 23°

Allach/Untermenzing:Kurzer Weg zur Bildung

Volkshochschule eröffnet neues Zentrum im Stadtviertel

Bildung direkt am Ort und auf kurzen Wegen jetzt also auch in Allach-Untermenzing: Mit einem Abend der offenen Tür eröffnet die Volkshochschule am Freitag, 12. Juli, ihr neues Stadtteilzentrum am Oertelplatz, direkt am Allacher S-Bahnhof. In fünf modern ausgestatteten Räumen auf 700 Quadratmetern startet sie am Montag, 15. Juli, ein vielfältiges Bildungs- und Kulturprogramm aus Vorträgen, Führungen, Sprach-, Gesundheits- und Bewegungskursen. Dazu gibt es Angebote zur beruflichen Bildung, zu Natur- und Geisteswissenschaften, Kunst und Musik. Ein speziell eingerichteter Raum für Gesundheitsthemen, einer für künstlerisches Arbeiten, zwei Multifunktionsräume sowie ein Vortragssaal bieten Platz zum Lernen. Darüber hinaus will die Volkshochschule eng mit der Zweigstelle des Alten- und Service-Zentrums (ASZ) kooperieren, die nebenan eröffnet. Die Volkshochschule versteht sich als Kulturzentrum und Treffpunkt für die Bevölkerung. Voraus ging eine lange Planungsphase. Bereits 2008, heißt es in einer Mitteilung, sei im Entwicklungsplan "Perspektive Münchner Volkshochschule in der Dezentrale" auf das fehlende Stadtteilzentrum in Allach-Untermenzing hingewiesen worden. Vier Jahre später machte der Kulturausschuss des Stadtrats den Weg frei, die Planungen so zu konkretisieren, sodass sich die Münchner Volkshochschule um die Anmietung geeigneter Räumlichkeiten kümmern konnte.

Über das neue Angebot können die Bürger am Freitagabend einen ersten Eindruck gewinnen. Von 17 bis 20.30 Uhr stellt sich das Stadtteilzentrum mit mehr als 30 kostenlosen Kurzveranstaltungen vor. Ein großes Einweihungsfest soll im Herbst nachgeholt werden, weil der Platz derzeit noch nicht freigegeben sei, hieß es im Bezirksausschuss.