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Allach/Untermenzing:Kaum Platz für Kunden

Einzelhändler beklagen, dass es an der Allacher Straße zu wenig Parkmöglichkeiten gibt

Die von Edeka als Express übernommene ehemalige Tengelmann-Filiale, die Metzgerei Vinzenzmurr, die Backstube Rackl und Tekes Fruchthaus an der Ecke Waldhorn- und Allacher Straße bilden ein kleines Unterzentrum zur Nahversorgung für die angrenzende Wohnbevölkerung. Doch die Geschäfte leben auch von vorbeifahrenden Kunden, die die Allacher Straße nutzen und auf dem Hin- oder Heimweg noch schnell anhalten und einkaufen wollen.

Allein, es fehle an ausreichenden Parkmöglichkeiten entlang der Allacher Straße im Bereich der Einzelhändler, da dort keine Parkzeitbegrenzung existiere, wie die den Metzger vertretende Verwaltungsgesellschaft in einem Schreiben dem Bezirksausschuss schildert. Dies habe zur Folge, dass insbesondere während der Geschäftszeiten Fahrzeuge dauerhaft dort parkten, sodass Kunden nur selten einen freien Platz zum Anhalten fänden. Die Gesellschaft will nun von den Stadtviertelvertretern wissen, ob eventuell die Möglichkeit bestünde, in jenem Bereich die Parkzeit an beiden Straßenseiten auf eine Stunde zu begrenzen.

Die CSU-Stadträtin und Vorsitzende des Allach-Untermenzinger Gremiums, Heike Kainz, hielt das Ansinnen der Geschäftsleute für verständlich. Die umliegenden Wohngebäude hätten einfach zu wenig Garagen, sagte sie in einer der Sitzungen. Vielleicht könnten sich die Einzelhändler ja mit Edeka darauf verständigen, dass auch die Kunden der anderen Geschäfte den Edeka-Parkplatz nutzen könnten, schlug sie vor. Betreffen, sagte ihr Vize Friedrich Schneller (SPD), würde dies sowieso nur das Fruchthaus sowie die Bäcker- und Metzgerfiliale.

Schneller wies allerdings darauf hin, dass dies auch den benachbarten Bezirksausschuss Moosach tangiere. Denn der Parkplatz von Edeka östlich der Waldhornstraße liege auf Moosacher Gebiet, während die anderen Läden westlich davon sind - die Trennlinie zwischen den beiden Stadtbezirken verläuft genau in der Mitte der Waldhornstraße. Letztlich verwies das Gremium das Thema in den Unterausschuss Verkehr, der sich nun Lösungsmöglichkeiten überlegen solle.