Alkoholsucht:"Wer nur für die Flasche lebt, verliert alles"

Lesezeit: 6 min

Alkoholsucht: "Ich war hibbelig, bin rastlos rumgelaufen, hatte so einen Schmerz im Bauch. Da habe ich dann kapiert, dass ich körperlich abhängig bin", sagt Elisabeth Schwachulla.

"Ich war hibbelig, bin rastlos rumgelaufen, hatte so einen Schmerz im Bauch. Da habe ich dann kapiert, dass ich körperlich abhängig bin", sagt Elisabeth Schwachulla.

(Foto: Frank Schroth/oh)

Mit 16 Jahren fing Elisabeth Schwachulla an zu trinken, nicht nur auf Partys, auch zu Hause. Jeden Tag, bis sie merkte: Das ist ein Problem. Ein Gespräch über Sucht und die Erkenntnis, dass es kein Zeichen von Schwäche ist, Hilfe anzunehmen.

Interview von Max Fluder

Als "Trulla", jetzt auch unter ihrem Klarnamen, nimmt Elisabeth Schwachulla, 26, an Poetry Slams teil. Auf der Bühne thematisiert sie die Probleme, die sie gerade beschäftigen. Nun möchte sie ein Buch über ein sehr persönliches Thema schreiben: ihre Alkoholsucht. Im Gespräch erzählt sie, weshalb sie denkt, dass das Thema alle angeht und warum sie darüber schreibt. Das Interview fand im Englischen Garten statt - mit genug Abstand.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Familienküche
Essen und Trinken
»Es muss nicht alles selbstgemacht sein«
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Psychische Gesundheit
"Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen"
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Zur SZ-Startseite