Neues Buch von Historiker Mark WalkerWie nah Hitler dem Bau der Atombombe war

Lesezeit: 5 Min.

Im Archiv des Deutschen Museums liegen die früher streng geheimen Dokumente des NS-Atomprogramms aus dem Zweiten Weltkrieg.
Im Archiv des Deutschen Museums liegen die früher streng geheimen Dokumente des NS-Atomprogramms aus dem Zweiten Weltkrieg. (Foto: Robert Haas)

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs spitzte sich das atomare Wettrüsten mit den USA zu. Wie die Nazis unterlagen, beschreibt der Historiker Mark Walker eindrucksvoll – und wirft hochaktuelle Fragen nach der Verantwortung der Wissenschaft auf.

Von Martina Scherf

Gibt es eine wertfreie Wissenschaft? Wer Mark Walkers 446 Seiten starke Monografie „Hitlers Atombombe“ liest, wird, sollte er je daran geglaubt haben, eines Besseren belehrt. Der amerikanische Historiker, der sein Buch jetzt im Deutschen Museum vorstellte, beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit der Forschungs- und Technologiegeschichte im NS-Staat.

Zur SZ-Startseite

100 Jahre nach der Erstveröffentlichung
:Sollte man Hitlers „Mein Kampf“ heutzutage lesen?

Am 18. Juli 1925 erschien der erste Band von Adolf Hitlers zentraler Schrift. Durch ein jahrzehntelanges Nachdruckverbot erlangte sie eine fast mythische Aura. Historiker Christian Hartmann erklärt die Brisanz des Buches, warum selbst Nazis es vermutlich nicht mehr lesen und welche Aspekte noch heute interessant sind.

SZ PlusInterview von Barbara Galaktionow

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: