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Abiturtreffen in München:"Wir haben das Risiko ignoriert"

Gunter Fette (links) und seine Klassenkameraden lebten in einem Internat der Flüchtlingsstadt Espelkamp und bereiteten sich auf das Abitur vor.

(Foto: Privat)

1959 flüchteten 18 Schüler aus der DDR und trafen in einem westdeutschen Internat aufeinander. 60 Jahre später haben sie sich nun wiedergesehen.

Gunter Fette wird mit seinen Freunden an diesem Samstag auf den Viktualienmarkt spazieren. Er muss ihnen dort seine Mandanten vorstellen, Karl Valentin, Liesl Karlstadt, auch den Roider Jackl. Und logisch, ins Valentin-Karlstadt-Musäum führt der Nachlassverwalter der Komiker-Erben die Gäste natürlich auch. "Da kommen sie nicht dran vorbei", sagt der Rechtsanwalt. Aber die meiste Zeit werden sie Erinnerungen austauschen, reden über das Jahr 1959, in dem sie - 16, 17, 18 Jahre alt - aus der DDR flüchteten und in einem westdeutschen Internat landeten. Zwei Jahre wohnten sie dort gemeinsam bis zum Abitur 1961. Elf der 18 Abiturienten leben noch, sechs kommen jetzt für drei Tage nach München.

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