Wer davon liest oder hört, kann sich eines wohligen Schauderns nicht erwehren: „2024 YR4“ rast mit einer Geschwindigkeit von 40 000 Kilometer pro Stunde auf die Erde zu, wo er am 22. Dezember 2032 einschlagen soll. Träfe er die Erde mit voller Wucht, die Zerstörungen wären enorm. Am 27. Dezember vergangenen Jahres wurde der möglicherweise bis zu 90 Meter große Asteroid vom Riesenteleskop Atlas in Chile entdeckt. Als die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags die Ein-Prozent-Marke erreicht hatte, läuteten bei den zuständigen Stellen sämtliche Alarmglocken. Die Protokolle zur planetaren Verteidigung und das Internationale Asteroiden Warnsystem wurden aktiviert und die von der ESA geleitete „Space Missions Planning Advisory Group“ (SMPAG) mit an Bord geholt.
Ausstellung in MünchenDer Tag, an dem die Welt nicht unterging
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In der aktuellen Ausstellung „Messengers from above“ in der Eres Stiftung in München dreht sich alles um Meteoriten, diese mysteriösen Boten aus dem All.
Von Evelyn Vogel
