MeinungBangladeschEr soll eingeschüchtert werden

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Kommentar von Arne Perras

Lesezeit: 1 Min.

Am Neujahrstag in Dhaka: Muhammad Yunus verlässt das Gericht.
Am Neujahrstag in Dhaka: Muhammad Yunus verlässt das Gericht. Munir Uz Zaman/AFP

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt - weil die Regierung kurz vor der Parlamentswahl ihre Macht zeigen will.

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Er gilt als Erfinder des Mikrofinanzsystems, als Banker der Armen ist Muhammad Yunus aus Bangladesch berühmt geworden, für seine Pionierarbeiten erhielt er unter anderem den Friedensnobelpreis. Doch die autoritäre Premierministerin seines Landes, Sheikh Hasina, hat ihn als ihren Gegner ausgemacht, offenbar fürchtete sie schon früh seine politischen Ambitionen. Seit Jahren attackiert sie Yunus scharf. Nun ist der 83-Jährige von einem Gericht in Dhaka zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er laut Justiz das Arbeitsrecht verletzt habe.

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Bangladesch
:Friedensnobelpreisträger Yunus zu Haftstrafe verurteilt

Einem Gericht in Dhaka zufolge soll der 83-jährige Erfinder des Mikrokredits mit seiner Firma Arbeitsrecht verletzt haben.

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