MeinungChinaTrumps und Putins Fehler sind Xis Nutzen

Portrait undefined Nicolas Richter

Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 2 Min.

Er lässt bitten: Chinas Präsident Xi Jinping hat gerade seinen russischen Kollegen Wladimir Putin zu Gast.
Er lässt bitten: Chinas Präsident Xi Jinping hat gerade seinen russischen Kollegen Wladimir Putin zu Gast. Maxim Shemetov/Pool Photo via AP

Die Präsidenten der USA und Russlands haben ihre Länder in Kriege verstrickt und sich damit verhoben. Das schafft Abhängigkeiten, und Peking kann ungehindert nach Dominanz streben.

SZ bei Google bevorzugen

Xi Jinping hat gern alles unter Kontrolle. So beherrscht Chinas Staatschef sein umfassend überwachtes Volk, so macht er Außenpolitik – beharrlich verfolgt er das Ziel eines unabhängigen Chinas, das sich nichts sagen lassen muss und Herr über das eigene Schicksal ist. Das gelingt ihm besser als den anderen Großmächten USA und Russland. Deren Chefs, Donald Trump und Wladimir Putin, hat Xi gerade nacheinander in Peking empfangen. Beide sind geschwächt, weil sie sich in schlecht geplanten Kriegen verstrickt haben. Xi kann sich derweil als Hüter von Stabilität und Vernunft gerieren – und als derjenige, der am ehesten nach einem langfristigen Plan handelt.

Zur SZ-Startseite

Debatte
:Ein Toast auf den eigenen Untergang

Es lässt sich kaum beschreiben, wie primitiv Trumps Herangehensweise ist und wie viel Freude sie den Feinden der USA bereitet: Nach seinem Selbstmord als Supermacht wird Amerika seinen Status nur schwer zurückerlangen.

SZ PlusGastbeitrag von Timothy Snyder

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: