MeinungEnergiekriseDer Wumms hat die Zielgenauigkeit eines Regenschauers

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Kommentar von Michael Bauchmüller

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Es ist nicht schön, bei Minus-Temperaturen in einer kühlen Wohnung zu sitzen. Doch viele Deutsche scheuen sich angesichts extrem gestiegener Energiekosten, die Heizung aufzudrehen.
Es ist nicht schön, bei Minus-Temperaturen in einer kühlen Wohnung zu sitzen. Doch viele Deutsche scheuen sich angesichts extrem gestiegener Energiekosten, die Heizung aufzudrehen. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Mit ihrem 200-Milliarden-Paket nimmt die Koalition viel Druck aus dem Kessel. Doch die Arbeit beginnt jetzt erst richtig, denn viele Bestimmungen sind grotesk.

Ihr erstes großes Ziel hat die Koalition mit ihrem "Doppelwumms" schon erreicht, noch ehe der Bundestag am Donnerstag die zugehörigen Gesetze verabschiedet hat. Im kältesten Dezember seit Langem sitzen die meisten Bürgerinnen und Bürger lieber in mäßig geheizten Stuben, statt ihrem Unmut auf der Straße Luft zu machen. Der befürchtete "Wutwinter" ist ausgeblieben. In Zeiten, in denen Radikale auf jeder Krise hemmungslos ihr Süppchen kochen, ist das allein schon eine Menge wert.

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Energiehilfen
:Die Chronik des Doppelwumms

Vor genau elf Wochen lernte die Republik ein neues Wort: "Doppelwumms". 200 Milliarden Euro sollen dem Land über den Winter helfen - plus eine Gaspreisbremse, deren Gestalt zunächst keiner kannte. Diesen Donnerstag wird sie im Bundestag beschlossen. Die Chronologie eines Befreiungsschlags.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Till Uebelacker

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