MeinungBerlinEs gibt Mittel gegen zu hohe Mieten. Aber nicht Enteignungen

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Kommentar von Laura Weißmüller

Lesezeit: 3 Min.

Allein in Berlin fehlen laut einer Studie 56 000 Wohnungen. 
Allein in Berlin fehlen laut einer Studie 56 000 Wohnungen. 
Monika Skolimowska

Warum sollte der Staat jemandem wegnehmen, was dem gehört? Viel effektiver wäre es, bei den Grundstückspreisen einzugreifen. Die sind nämlich Haupttreiber für die Baukosten.

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Es mag etwas in Vergessenheit geraten sein, aber es waren nicht allein die Linken, die das Thema der Enteignung auf die Tagesordnung gebracht haben. Beim Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ stimmten 2021 annähernd 60 Prozent der Berlinerinnen und Berliner dafür, große Wohnungskonzerne zu vergesellschaften. Das taten die meisten nicht, weil sie sich den Sozialismus (zurück)wünschten, sondern weil sie eine Hoffnung hatten: sich ihre Wohnung auch in Zukunft leisten zu können.

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