MeinungFifa und die Balogun-AffäreInfantinos Sorge vor dem Thronsturz wächst

Kommentar von Thomas Kistner

Lesezeit: 4 Min.

Jetzt beruhigt euch alle mal: Doch so schnell wird Fifa-Präsident Gianni Infantino  (Mitte) die Debatte um die Intervention durch US-Präsident Donald Trump nicht ersticken können.
Jetzt beruhigt euch alle mal: Doch so schnell wird Fifa-Präsident Gianni Infantino  (Mitte) die Debatte um die Intervention durch US-Präsident Donald Trump nicht ersticken können. Manu Fernandez/AP/dpa

Es ist entlarvend, wie der Fifa-Boss die Rote-Karten-Affäre abzuräumen versucht – und wie er sich dabei noch tiefer in die Bredouille bringt.

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Falls jemand noch auf der Suche nach dem Unwort des Jahres ist, hier kommt es: Fifa-Disziplinarkommission! Sie wäre jedenfalls ein würdiger Nachfolger für das „Fifa-Ethikkomitee“, das vor Jahren in der Schweiz, wo der Fußball-Weltverband (Fifa) sitzt, als Unwort geadelt worden war. Damals hing den Leuten die inflationäre wie missbräuchliche Verwendung des Begriffs zum Hals heraus.

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Ein US-Präsident, der den Belgiern hilft: Seine Intervention bei der Fifa verfehlt völlig ihr Ziel, das US-Team scheidet verunsichert aus. Was Trump derzeit auch berührt – es zerfällt zu Asche und Staub.

SZ PlusVon Boris Herrmann

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