Wasserstoff-Affäre:Für die FDP steht jetzt viel auf dem Spiel

Wasserstoff-Affäre: Und nun? Volker Wissing und Olaf Scholz.

Und nun? Volker Wissing und Olaf Scholz.

(Foto: Carsten Koall/dpa)

Ausgerechnet ein liberaler Verkehrsminister hat die Vergabe von Steuergeldern in seinem Haus nicht im Griff. Das ist für die kriselnde Partei ein gewaltiges Problem.

Kommentar von Vivien Timmler

Hätte sich die FDP damals mal nicht so aus dem Fenster gelehnt. Selbst nachdem der frühere Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Graichen seinen Posten geräumt hatte - er hatte zugegeben, dass er seinen Trauzeugen für einen hochdotierten Job empfohlen hatte -, riss die Häme nicht ab. FDP-Politiker forderten, dass "das Kanzleramt einschreiten" müsse, wenn Habeck nicht endlich für transparente Strukturen in seinem Ministerium sorge - und die Überprüfung aller Gesetze, an denen Graichen je mitgewirkt hatte, gleich mit.

Zur SZ-Startseite

Umstrittene Millionenvergabe
:Wissing stoppt Wasserstoff-Förderung nach Klüngel-Affäre

Mit sofortiger Wirkung stellt das Verkehrsministerium die Vergabe von Mitteln ein - und das nur wenige Tage nach der Entlassung eines Abteilungsleiters. Ist das Ausmaß des Skandals noch größer als bisher bekannt?

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: