Bayern:Windräder? Hier doch nicht

Bayern: 40 Windräder sollen in den Wald und das Chemiedreieck im Südosten Bayerns mit Strom versorgen.

40 Windräder sollen in den Wald und das Chemiedreieck im Südosten Bayerns mit Strom versorgen.

(Foto: Catherina Hess/Catherina Hess)

Markus Söder und die CSU wollen endlich mit der Energiewende Ernst machen. Nun zeigt ein Bürgerentscheid im Südosten des Freistaats: Sie könnten auch an der Unvernunft vieler Bürger scheitern.

Kommentar von Jan Schmidbauer

Mit einer geringen Wahlbeteiligung wird sich Markus Söder jedenfalls nicht rausreden können: 75 Prozent der Mehringer haben am Sonntag abgestimmt über eines der Prestigeprojekte seiner Regierung. Über Bayerns größten Windpark, im Chemiedreieck im Südosten des Freistaats. Und so groß wie die Wahlbeteiligung in der kleinen Gemeinde ausfiel, so eindeutig fiel auch das Ergebnis aus: Zwei Drittel der Menschen wollen die Windräder nicht. Das ist nicht nur ein Rückschlag für die Energiewende in Bayern. Sondern auch für die CSU, die in Mehring die Quittung bekommt für ihre planlose und opportunistische Energiepolitik.

Zur SZ-Startseite
Windpark Söder Aiwanger

SZ PlusEnergiewende
:Wenn der Wind sich dreht

In Bayern wollten sie lang keine Windräder. Jetzt aber wollen Söder und Aiwanger gleich 40 Stück davon in einen Wald bei Altötting stellen. Blöd nur, dass viele Leute störrisch sind. Über den Hunger nach Energie und das Gift der Verschwörungsideologen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: