MeinungFreiheit und MenschenwürdeNoch ist der Westen nicht verloren

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 3 Min.

(Foto: Collage: sted/SZ, Foto: Reuters)

Das Gesellschaftsmodell der Freiheit wird von innen wie von außen infrage gestellt – und ausgerechnet das Mutterland der Demokratie, die USA, entfernt sich bestürzend rasch davon. Aber dieses Modell bleibt die Sehnsucht all derer, denen es vorenthalten wird.

„Zerbricht der Westen?“ So hieß 2017 ein Buch des Historikers Heinrich August Winkler, des großen Chronisten der westlichen Welt. Acht Jahre später dürften viele versucht sein, diese bange Frage mit Ja zu beantworten. Zuletzt hat die Nationale Sicherheitsstrategie der USA den Europäern sogar den ideologischen Kampf angesagt. Eine Regierung, die selber Richter bedroht, kritische Medien mundtot machen will und darüber sinniert, ob man Politiker der Opposition exekutieren sollte, erklärt Meinungsfreiheit und Demokratie in der EU für ausgehöhlt. So bizarr ist die transatlantische Realität heute.

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