Streik:Die Bahn muss sich endlich bewegen

Streik: Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Die Lokführer der Gewerkschaft GDL stimmen für einen unbefristeten Ausstand. Doch der müsste nicht sein, wenn das DB-Management es nur wollte.

Kommentar von Benedikt Peters

Die Bahnfahrerinnen und -fahrer sind Ungemach gewohnt. Defekte Toiletten, überfüllte Waggons, Verspätungen, Ausfälle - wer regelmäßig mit dem Zug durch Deutschland fährt, hat die Wahrscheinlichkeit, derlei erleben zu müssen, immer schon eingepreist. Zu Beginn des neuen Jahres dürfte das Ungemach noch zunehmen. Es ist nahezu sicher, dass nach der Urabstimmung der Lokführer Gewerkschaftschef Claus Weselsky die Bahn mit neuen Streiks überziehen wird. Diese dürften länger dauern als die beiden 24-Stunden-Arbeitskämpfe von November und Dezember und sie dürften noch mehr Chaos anrichten: Klar, es werden viele Reisen ausfallen, vor allem aber wird der wirtschaftliche Schaden groß sein, wenn der Güterverkehr tagelang stillsteht.

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