Was für ein Jahresanfang. Nicht mal vier Wochen ist 2026 alt, und wenn von jetzt bis Dezember nicht mehr groß etwas passierte: Darüber, dass der Stoff nicht für einen Jahresrückblick reichen könnte, müsste sich niemand Gedanken machen. Die USA entführen den venezolanischen Staatschef Maduro. Die Iraner gehen gegen ihr Regime auf die Straße, und das Regime richtet ein Blutbad an. In Berlin kappen Linksextremisten den Strom. Die Europäer verweigern dem Handelsabkommen Mercosur vorerst die Zustimmung. María Machado verschenkt ihren Friedensnobelpreis an Trump. Trump droht Grönland. Trump droht den Europäern deshalb mit Zöllen. Trump einigt sich mit ihnen. Trump startet seinen „Friedensrat“.
MeinungJanuar 2026Liebe Menschheit, was macht ihr eigentlich da?
Kommentar von Sara Maria Behbehani
Lesezeit: 2 Min.

Was in den ersten dreieinhalb Wochen des Jahres auf dem Globus passiert ist, reicht schon für einen Jahresrückblick. Aber noch sind 49 Wochen Zeit, sich nicht immer nur an Trump auszurichten. Sondern auch an einem Mann namens Mark Carney.

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