Als Wolfram Weimer die Einladung von Friedrich Merz annahm, Kulturstaatsminister zu werden, war ihm offenbar nicht bewusst, wie wenig Macht er in diesem Amt haben würde. Seine Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, den kleinen Teil der gut zwei Milliarden Euro seines Etats zu verteilen, der nicht ohnehin fest für den Unterhalt der vielen Institutionen verbucht ist.
MeinungKunstfreiheitWolfram Weimer hat sich selbst ins Aus manövriert
Kommentar von Jörg Häntzschel
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Der Kulturstaatsminister drückt sich vor den zu erwartenden Protesten und sagt die Verleihung des Buchhandlungspreises kurzerhand ab. Bleibt die Frage: Wie will er sein Amt weiter ausüben?
