MeinungAfDAfD-Kanzlerkandidatin Weidel setzt auf Stärke. Aber sie hat keine Aussicht auf Macht

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Kommentar von Roland Preuß

Lesezeit: 2 Min.

Sie sieht sich als eine Art blauer Ritter der harten Ordnung: Alice Weidel, Kanzlerkandidatin der AfD.
Sie sieht sich als eine Art blauer Ritter der harten Ordnung: Alice Weidel, Kanzlerkandidatin der AfD. Maryam Majd/Getty Images

Die Rechts-außen-Partei steht in den Umfragen gerade gut da. Doch sie profitiert vor allem von Problemen, die sich von den anderen Parteien durchaus lösen lassen.

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Eine Kanzlerin Alice Weidel, wirklich? Die AfD hat am Wochenende ihre Kandidatin und Parteichefin so groß in Szene gesetzt, dass manch einer daran glauben mag, dieser Partei gehöre Zukunft und Kanzleramt. Wir sind schon zweitstärkste (Umfrage-)Kraft, wir sind Volkspartei, wir wachsen, die anderen übernehmen unsere Forderungen, an uns führt bald kein Weg mehr vorbei – solche Aussagen wird man in den kommenden Wahlkampfwochen noch öfter hören. In dieser Erzählung tritt Alice Weidel als eine Art blauer Ritter auf, der das Land mit harter Hand wieder der Ordnung zuführt.

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