MeinungVerteidigungVerlängert die Wehrpflicht doch bis zum Rentenalter

Kommentar von Gunnar Herrmann

Lesezeit: 2 Min.

Im Ernstfall wird sich die Bundeswehr nicht nur auf die Jungen verlassen können: Soldaten auf einem Appellplatz in Bayern.
Im Ernstfall wird sich die Bundeswehr nicht nur auf die Jungen verlassen können: Soldaten auf einem Appellplatz in Bayern. Michael Bihlmayer/IMAGO

Die Debatte über die personelle Not der Bundeswehr erweckt den Eindruck, es sei Sache der Jungen, das Land zu verteidigen. Doch auch die Generation 60 plus kann Entscheidendes beitragen.

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Generationengerechtigkeit sieht anders aus: In der Debatte über die „Kriegstüchtigkeit“ konnte man in diesem Sommer überwiegend älteren Männern dabei zuhören, wie sie über die Pflichten der Jungen reden. Nicht besprochen wurde dagegen, welche Pflichten die ältere Generation bei der Landesverteidigung hat. Da ließe sich der Generation 60 plus durchaus noch ein wenig mehr zumuten. Stattdessen ging es fast ausschließlich darum, wie viel junge Menschen es braucht, um die Bundeswehr ordentlich auszustatten. Ob die Benötigten sich wohl alle freiwillig melden oder ob man sie – zur und für die Sicherheit – nicht besser zum Dienst zwingen sollte.

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