Symbolpolitik:Keineswegs Katastrophentourismus

Olaf Scholz (L), Kanzlerkandidat der SPD, und Malu Dreyer (R), SPD, Ministerpraesidentin von Rheinland-Pfalz, aufgenomm

Es ist nicht verwerflich, wenn sich Politiker am Ort einer Katastrophe zeigen. Haben sie ein Amt, das sie mit der betroffenen Region verbindet, ist es sogar ihre Pflicht.

(Foto: imago images/photothek)

Selbst wenn es in Wahlkampfzeiten wenig gibt, was nicht auch Wahlkampf ist: Es ist richtig, wenn Politiker in Katastrophengebiete kommen und den Menschen beistehen.

Kommentar von Kurt Kister

Es gibt die Legende, Gerhard Schröder habe 2002 die Bundestagswahl gewonnen, weil er sich beim Elbe-Hochwasser ein paar Wochen vor der Wahl sofort in Grimma an der Mulde und anderswo gezeigt habe. Sein Gegenkandidat Edmund Stoiber tat das erst mal nicht, und als er dann doch zu den Sandsäcken fuhr, wirkte er wie ein Verwaltungsdirektor auf Inspektionsreise. Ach ja, es gab auch noch den FDP-Kanzlerkandidaten Guido Westerwelle, der den Flutgegenden fernblieb, dafür aber weiter im Guidomobil für 18 Prozent warb.

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