MeinungMitbestimmungAfD-nahe Betriebsräte haben den Arbeitnehmern nichts zu bieten

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Kommentar von Alexander Hagelüken

Lesezeit: 2 Min.

Bisher vertrauen die meisten der IG Metall - und das dürfte auch nach den Betriebsratswahlen so bleiben: ein Eingang zum VW-Werk in Wolfsburg.
Bisher vertrauen die meisten der IG Metall - und das dürfte auch nach den Betriebsratswahlen so bleiben: ein Eingang zum VW-Werk in Wolfsburg. Shireen Broszies/Shireen Broszies/dpa

Im Frühjahr stimmen die Beschäftigten in deutschen Unternehmen wieder über ihre Vertreter ab. Sieht so aus, als ob sie in diesem Fall verstünden, wer ihren Interessen dient und wer nicht.

Was soll das sein: „Zentrum“? So nennt sich ein Verein, der der AfD nahesteht und eine „alternative Gewerkschaft“ sein will. Von März bis Mai finden in der ganzen Republik wieder Betriebsratswahlen in den Unternehmen statt – da will der Verein unter anderem in den Fabriken des Volkswagen-Konzerns, des größten deutschen Herstellers, Fuß fassen. Er spekuliert offenbar darauf, der etablierten Gewerkschaft IG Metall Mandate abzujagen. Also ist die Frage, was dieses „Zentrum“ den Beschäftigten anzubieten hat? Oder ob es so ist wie bei der AfD: dass es in Wahrheit nur den Interessen derer schaden würde, die es wählen sollen.

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SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Anna Lea Jakobs und Joscha F. Westerkamp

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