MeinungNach der Wahl in UngarnFür die Autokraten auf dem Balkan besteht keine Gefahr

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Kommentar von Florian Hassel

Lesezeit: 2 Min.

Die Proteste, die Serbien im vergangenen Jahr erlebte, waren zwar groß. Einen Péter Magyar haben sie aber nicht hervorgebracht.
Die Proteste, die Serbien im vergangenen Jahr erlebte, waren zwar groß. Einen Péter Magyar haben sie aber nicht hervorgebracht. Marko Drobnjakovic/AP/dpa

Ob Bosnien und Herzegowina, Serbien oder Albanien: Dass es bei den EU-Beitrittskandidaten nach dem Sturz von Viktor Orbán jetzt zu einem politischen Frühling kommt, ist nicht zu erwarten.

Es wäre zu schön, um wahr zu sein: Péter Magyar hat in Ungarn triumphal gesiegt – über dieses von außen doch nahezu unbesiegbar scheinende Regime Viktor Orbáns. Da liegt die Frage nahe, ob dieser Machtwechsel nicht auch Ansporn für die EU-Beitrittskandidaten auf dem Balkan sein könnte. Doch diese Hoffnung trügt leider.

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