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Kommentar von Boris Herrmann

Lesezeit: 1 Min.

Sahra Wagenknecht, Vereinsgründerin, Parteigründerin in spe.
Sahra Wagenknecht, Vereinsgründerin, Parteigründerin in spe. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Sahra Wagenknecht hat ihre Partei noch gar nicht gegründet - und schon muss sie Fragen beantworten, die niemand gestellt kriegen will.

Es geht nicht gut los für das Bündnis Sahra Wagenknecht, diesen neu gegründeten Verein, der sich bald wieder auflösen will, um eine neu gegründete Partei zu werden. In diesem ungewöhnlichen Gründungsprozess steckt auch schon der Kern des Problems. Dieses Vorgehen neigt nämlich zur Intransparenz. Es wirft dringende Fragen auf, die Wagenknecht und ihre Mitstreiter schon vor dem Gründungsparteitag Ende Januar in die Defensive bringen. Und zwar zu Recht. Denn über das Umgehungskonstrukt der Vereinsform arbeiten sie bereits am Aufbau einer Partei, ohne den Regeln des Parteienrechts unterworfen zu sein.

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