MeinungNahostDer Waffenstillstand setzt den Konflikten kein Ende

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Kommentar von Moritz Baumstieger

Lesezeit: 2 Min.

Nach dem israelischen Angriff auf Gebäude im Bureidsch-Flüchtlingslager steigen Rauchwolken auf.
Nach dem israelischen Angriff auf Gebäude im Bureidsch-Flüchtlingslager steigen Rauchwolken auf. (Foto: EYAD BABA/AFP)

Der erneute Angriff auf die israelische Armee und deren Reaktion zeigt, wie fragil die Situation in Gaza ist. Die neue Einteilung in zwei Zonen, von denen Israel eine kontrolliert, könnte weitere Probleme verursachen.

Die Erleichterung, dass das Kämpfen und Sterben in Gaza zumindest pausiert, war nach zwei Jahren und mehr als 60 000 Toten immens. Wie immens jedoch vor allem auch die Schwierigkeiten sind, die in der nur vage definierten zweiten Phase des Gaza-Plans warten, wurde nun auch notorischen Optimisten verdeutlicht: Während wahrscheinlich noch nicht einmal Trump selbst klar ist, wer genau denn nun über was genau und mit welchem Ziel verhandeln soll, hat das Wochenende unmissverständlich gezeigt, dass ein paar wenige Schüsse reichen. Und schon droht die Situation in Gaza wieder in Richtung Eskalation zu schlittern.

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SZ PlusVon Bernd Dörries

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