MeinungRüstungsexporteWaffen an Israel? Wenn sie defensiv sind: unbedingt

Portrait undefined Ronen Steinke

Kommentar von Ronen Steinke

Lesezeit: 2 Min.

U-Boote dienen der Abschreckung, nicht der Besetzung: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (links) an Bord eines Bootes aus deutscher Produktion im Hafen von Haifa. 
U-Boote dienen der Abschreckung, nicht der Besetzung: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (links) an Bord eines Bootes aus deutscher Produktion im Hafen von Haifa.  (Foto: Kobi Gideon)

Ja, es ist entsetzlich, wie die Armee des Landes gegen palästinensische Zivilisten vorgeht. Aber das ist doch kein Argument, Ersatzteile für U-Boote oder den „Iron Dome“ zu verweigern.

Es ist sehr leicht, moralisch und edel zu klingen, wenn man Sätze sagt wie: Deutschland sollte gar keine Waffen mehr an Israel liefern. Immerhin, es stimmt ja, dass dessen Armee in ihrem Krieg gegen die Hamas entsetzlich überzogen hat, und es stimmt auch, dass jetzt immer weitere Meldungen kommen über mögliche israelische Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, nicht nur im Gazastreifen, sondern auch im besetzten Westjordanland. Und es stimmt auch, dass das keine Einzelfälle sind. Sondern, dass dahinter ein System steckt.

Zur SZ-Startseite

MeinungNahost
:Die Bomben fallen fast jeden Tag. Nun wieder mit freundlicher Unterstützung aus Berlin

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries
Portrait undefined Bernd Dörries

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: