MeinungNahost-KriegWaffengeschäfte mit Israel sind völkerrechtlich ein Problem

Portrait undefined Ronen Steinke

Kommentar von Ronen Steinke

Lesezeit: 2 Min.

Eine Frau trauert um einen Menschen, der bei einem israelischen Angriff auf den Gazastreifen getötet wurde. Seit nahezu drei Jahren leben die Palästinenser dort mit dem Krieg.
Eine Frau trauert um einen Menschen, der bei einem israelischen Angriff auf den Gazastreifen getötet wurde. Seit nahezu drei Jahren leben die Palästinenser dort mit dem Krieg.
Jehad Alshrafi/dpa

Diese Woche muss sich Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen Rüstungslieferungen verantworten. Zu Recht.

SZ bei Google bevorzugen

Es beginnt eine Woche der harten Fragen. Haben die Deutschen aus ihrer Geschichte nichts gelernt? Diese vorwurfsvolle Frage stellen etliche Menschen nicht nur mit Blick auf Sachsen-Anhalt und das Abschneiden der Rechtsextremen dort bei den Landtagswahlen. Sondern auch andernorts, auf der internationalen Bühne. Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, wo just in dieser Woche ein alter Vorwurf wieder laut wird. Dieser Vorwurf lautet, die Bundesrepublik sei mitschuldig an einem mutmaßlichen Völkermord – im Gazastreifen. Ausgerechnet Deutschland, das bei seinen Waffenexporten an Israel selbst so oft von „Nie wieder“ sprach und spricht.

Zur SZ-Startseite

Bundesverfassungsgericht zu Waffenexporten
:Schutzpflicht ja, Klage nein

Die Bundesregierung muss bei Rüstungsexporten an Israel auch die Menschenrechte der Palästinenser beachten, sagt das Bundesverfassungsgericht. Einklagen können die Betroffenen dies aber nicht.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: