MeinungChinaDeutschland wird in Peking als Land im Abstieg wahrgenommen

Portrait undefined Sina-Maria Schweikle

Kommentar von Sina-Maria Schweikle

Lesezeit: 2 Min.

Bundesaußenminister Johann Wadephul in Peking.
Bundesaußenminister Johann Wadephul in Peking. (Foto: Thomas Imo/IMAGO/AA)

Als Teil einer Wirtschaftsdelegation dürfen Berliner Politiker gern zu Besuch kommen. Doch es ist kaum zu übersehen, wie sehr sie an Bedeutung verloren haben.

Mit 43 Tagen Verspätung kam Johann Wadephul am Montag in China an. Er lächelte in die Kameras und schüttelte die Hände wichtiger Politiker. Alles wirkte wie Normalität, nachdem der Außenminister erst im Oktober seine Reise kurzfristig abgesagt hatte – und die Beziehungen damit auf eine Probe stellte. Die chinesische Seite hatte ihm vorab außer einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Wang Yi keine Termine mit der chinesischen Führung angeboten. Das war auch eine Reaktion darauf gewesen, dass der Außenminister zuvor die chinesischen Drohgebärden gegenüber Taiwan heftig kritisiert hatte.

Zur SZ-Startseite

MeinungWadephul in Peking
:China ist egal, was Deutschland will

SZ PlusKommentar von Lea Sahay
Portrait undefined Lea Sahay

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: